Beitrag: Panikattacken

annehmen und loslassen

Was ist eine Panikattacke?

Atemnot, Herzklopfen, Zittern, Schwindel, Schweißausbrüche, körperliche Empfindungsstörungen und das Gefühl, dass plötzlich alles ganz fremd ist. Angst die Kontrolle zu verlieren oder sogar zu sterben, begleiten die Panik.

«Panische Angst ist extrem:

Das Schlagen des Herzens wird spürbar und sogar schmerzhaft. Man beginnt zu schwitzen, zittern, bekommt das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen. Die Angst wallt hoch, einen Herzinfarkt zu erleiden. Die Angst, verrückt zu werden, lähmt den Körper, alles um einen herum wirkt unwirklich und schwer. Man fühlt sich wie abgeschnitten von der Welt, will davonlaufen, was aber nicht geht, weil die Angst immer mitläuft. Die Angst und die Überzeugung jetzt zu sterben durchdringt lähmend den ganzen Körper und nimmt überhand. Doch nichts geschieht!

Die Panikattacke geht grundsätzlich gefahrlos wieder vorbei. Eine Attacke erreicht in der Regel schon in den ersten zehn Minuten ihren Höhepunkt und kling danach wieder ab. Länger könnte unser Körper den extremen Zustand gar nicht aufrechterhalten ohne sonst wirklich in Gefahr zu geraten.

Evolutionär betrachtet, ist die Alarmreaktion gesund, denn sie soll uns, wie im Bericht Angststörungen erklärt, auf eine Gefahr aufmerksam machen. Sie soll uns somit zu Flucht, Kampf oder Todstellung verhelfen.

Erstmals fangen die Panikattacken oft in extrem schwierigen Lebenssituationen an. In Situationen in denen das Stressniveau immer wiederkehrend sehr hoch ist. Das Gehirn ist irgendwann mit der dauernden Ausschüttung von Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol überfordert und hat kaum noch Ressourcen um das Furchtzentrum (die Amygdala) zu steuern und somit, da es ein Urzeitwerkzeug ist, auch in «Schach» zu halten.

Der Auslöser einer Panikattacke ist also nie real, die ausgelösten Symptome jedoch schon. So als ob bei einem Auto die Airbags ohne einen Aufprall aufgehen würden. Eine Reaktion von Angst ohne echter vorhandene Gefahr.

Wie anfällig ist ein Mensch für Panikattacken?

Es geht in erster Linie um die Struktur der Persönlichkeit: Hat der Mensch grundsätzlich Vertrauen in das Leben und in sich selbst? Wie geht er mit Ängsten um, wie ordnet er sie ein und wie verarbeitet er sie? Welche Strategien hat der Mensch, um mit Stress umzugehen und damit fertigzuwerden? Kann er selbst erkennen, dass er in eine stressige, emotional schwierige Situation geraten ist? Vieles wird schon in der Kindheit anerzogen und erlernt. Wer als Kind emotional vernachlässigt wurde und nicht genug Unterstützung, Anerkennung und Geborgenheit bekam, hat ein erhöhtes Risiko an Angststörungen zu erkranken. Wir Menschen brauchen die Sicherheit, dass wir uns bei Gefahr an unsere Bindungspersonen wenden können, dass uns jemand helfen und sich um uns kümmern wird. Dieses Vertrauen gibt Sicherheit und macht gelassen. Auch die heutigen hohen Grundanforderungen in der Familie, der Beziehung, der hohe Leistungsdruck bei Kindern in der Schule und bei Erwachsenen im Job, fördern die Entwicklung von Panikattacken.*

Eine Panikattacke und Ängste zu kontrollieren und zu überwinden, sind mit diesem nun angeeigneten Wissen keine Hexerei mehr:

Denn es braucht „nur“ das bewusste Erkennen, dass ihr Angstzentrum die Führung übernommen hat. Vertrauen zu ihnen selbst, dass ihr höheres Gehirn wieder die Führung übernehmen darf. Wieder den Boden unter den Füssen spüren lernen, die Verbindung wieder herstellen, alles um sich herum ausschalten, alle Gerüche, Töne, Lärm, Menschen, in sich gehen, sich festhalten, sich liebevoll gegenübertreten, alles annehmen und atmen, atmen, atmen…

Nach und nach wird das ganze System ruhiger und mit der Zeit werden die Ängste immer weniger und weniger und die Panikattacken können sogar vollständig verschwinden, denn sie werden nicht mehr gebraucht.

Gerne helfe ich ihnen jetzt dabei, wieder frei zu werden! Vereinbaren sie heute noch voller Mut ihren Terminhier klicken.